Literatur mit IBerischem Hintergrund

Neuerscheinungen unserer Mitarbeiter

1. Jürgen Brauerhoch und die Reise vom Bodensee durch zwei Kontinente und zurück

 Jürgen Brauerhoch, der hier in unserem Magazin so herrliche Reisereportagen veröffentlicht, hat eine wunderbare Erzählung veröffentlicht:

Das Fossil

120 Seiten, 9,90 Euro

 

Darin geht es um einen der letzten Briefeschreiber, der endlich alle seine Brieffreunde, die über die ganze Welt verstreut sind, besucht - mit Aufenthalten in berühmten Museen und Handschriftenarchiven.

Darin geschildert ist auch ein Besuch in Katalonien bei seinem Freund Erich in Gerona, mit dem er zusammen die Kathedrale Santa Maria besucht, die ihm einen der schönsten Augenblicke seiner Reise beschert, außerdem Pubol mit dem Schloss von Dalis Frau Gala und die magische mittelalterliche Brücke von Besalu. Garniert mit eindrucks-vollen Farbfotos.

Das Büchlein in Großschrift spricht vor allem die Generation an, die nicht nur auf Smartphones herumwischt, sondern alle, die sich vielleicht auf eine neue Art des Lebens mit neu gewonnenen Freiheiten vorbereiten.

 

2. Sabine und Dietfrids gesammeltes Portugal-Wissen

 

Sabine Kranich und ihr Mann Dietfrid haben ein umfassendes Garten- und Küchenbuch zu Portugal vorgelegt.

Die Welt in unserem Garten

224 Seiten, 14,90 Euro

 

Dietfried, der die hauseigene bekannte Baumschule aufbaute und leitet, ist dabei für die Pflanzen zuständig, Sabine für Rezepte (wie etwa in unserem Essensteil).

 

Das alles ist mit vielen, vielen Fotos und Anekdoten garniert, gut lesbar und vor allem mit einem so  reichhaltigen Wissen zu mediterranen Gärten und ihren Pflanzenarten, dass es zu einem unerläßlichen Nachschlagewerk dazu wird.

Gartenfreunde werden Entzückensschreie ausstoßen, neu gewonnene Portugalfreunde viel dabei lernen.

Es sollte unbedingt in weitere Sprachen übersetzt werden, vor allem ins Englische, sind doch besonders die ausgewanderten Engländer als Gartenliebhaber bekannt.

 

 

 

 

3. Gabriele Hefele und der Blick hinter die Kulkissen Andalusiens!

Ein Muss für jeden, der in Südspanien weilt- ob als Urlauber oder Resident. Was so nicht in Reiseführern oder Wikipedia steht!

 

Sie hat so ihre Licht- und Schattenseiten, die große autonome Region am südwestlichen Ende Europas, das schildert die Autorin offen aber im gewohnt gut lesbaren Stil mit ihrem Humor und ihrer Ironie. Immerhin lebt und arbeitet sie seit 16 Jahren dort als Publizistin.

Da nimmt sie unter anderem die Städterivalität der beiden Zentren Sevilla und Málaga aufs Korn, aber auch die zwischen den Prominentenorten Marbella und Sotogrande; da beobachtet sie die andalusische Lebensphilosophie des „No se preocupe“ und ihre Folgen, das  Nebeneinander von einheimischer und so genannter internationaler Küche, blickt hinter die Kulissen des Machismo und geißelt natürlich die Korruption.

 

Gabriele Hefele: Andalusien ist anders . Books on Demand . 144 Seiten mit 22 Farbseiten .  8,90 Euro . ISBN: 978-3-741-251290.


Kulturzeitschrift "HERCULES" feiert kleines Jubiläum: 2 Jahre Bestehen und 10. Ausgabe!

Während rundherum ein Zeitungs- und Zeitschriftensterben herrscht, demonstriert eine Vereinigung von Künstlern in Andalusien, wie man die alten andalusischen Wurzeln mit heutiger spanischer Kultur verbindet und immer mehr Erfolg hat

Poeten vom Campo de Gibraltar nennt sich eine Vereinigung von Schriftstellern im Raum zwischen Algeciras und Manilva, die längst sich auf der einen Seite bis Marokko und auf der anderen bis Málaga oder auch Sevilla ausgeweitet hat. Diese Gruppe gründete vor zwei Jahren die Kulturzeitschrift "Hercules". Die Chefredakteurin Nurya Ruiz Fernandez (Bild unten ganz rechts)  erzählt gern die Anekdote über die Gründung, die nämlich auf meiner Finca bei einem bayerisch-spanischen Essen stattfand! Und wie es dazu kam, ist schon wieder eine nette Geschichte:  Die dichtende Postfrau (denn leben kann ja ehrlich gesagt keiner so richtig von seinen Ergüssen) Carmen Sanchez Melgar heute stellvertretende Chefredakteurin, sprach mich an, da sie merkte, dass ich immer wieder meine Bücher versandte!  

So gehöre ich mit zu den vielen nun auch internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die darin alle Vierteljahre auf Spanisch veröffentlichen. Von Gedichten, Interviews und Glossen erweiterte sich die Zeitschrift auf Illustrationen, künstlerische Fotografie, Malerei, Esskultur, die in vielen eigenen Veranstaltungen mit Musik dazu vorgestellt werden. Und sie wird auch gestalterisch immer professioneller, mutete sie doch anfangs so ein bisschen nach selbst gebastelter Schülerzeitung an. Seit neuestem gibt es auch "Herculito", die Zeitschrift für die jungen Nachwuchskünstler, sie wird tatsächlich bestritten von begabten 7 - 15Jährigen!

Warum ausgerechnet "Hercules"?

Warum der Name "Hercules", der sich in  Variationen der Titelbilder  (siehe Fotozeile unten) widerspiegelt? Professor Ahmed Oubali  von der Universität Tetuan, ebenfalls der Hercules-Redaktion angehörend, beschreibt sehr schön die mythische Figur des Helden und Halbgottes Herkules als Symbol der interkulturellen Verbindung. Steht er doch mit einem Bein in Europa und mit dem anderen in Nordafrika und schafft damit den Spagat zwischen den Kontinenten. Oubali lobt das Motto der Zeitschrift, die sich Kraft, Kreativität und Zukunftsorientierung auf die Fahnen geschrieben habe, denn "Herkules offenbart mit seinen Heldentaten diese drei Versprechungen." Die Zeitschrift schreite stark voran, nehme wegweisende Projekte in Angriff.

Deshalb ist Hercules für uns heute lebendiger denn je:  Seine Säulen haben sich zu einer Brücke des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit entwickelt.

Linkes Bild oben: Gründungsgruppe der Kulturzeitschrift "Hercules", von links nach rechts: Fotografin Antonia Guerra Sotomayor, Pubizistin Dr. Gabriele Hefele, Emilio Rios, der schon mit vielen Preisen für seine  Werke ausgezeichnet wurde, Nurya Ruiz, Kulturredakteurin unter anderem bei Radio Onda Cero und San Roque, Carmen Sanchez Melgar, die bereits auch mehrere Gedichtbände veröffentlichte und eine tragende Rolle bei Ateneo und ALAS (Frauen für Literatur und Kunst) spielt. Die beiden letzteren wurden übrigens aktuell zum Weltfrauentag  2016 für Ihre Verdienste  vom Kulturdezernat Atarfe (Granada) ausgezeichnet.


Unterhaltung, Spannung, Biografien

Haben wir nicht endlich Zeit, ein unterhaltsames Buch zu lesen? Wobei voraus geschickt sei, dass das gute alte Buch aus Papier am Strand zum Beispiel etwaige Sandkörner und Wassertropfen weniger übel nimmt als ein E-Book.  Aber egal, die hier vorgestellten Neuerscheinungen gibt es zum Teil in beiden Versionen.


neu:

Gabriele Hefele: Raro, das europäische Wunderpferd - Erlebnisse eines cleveren Vierbeiners 

136 Seiten . 7,90 Euro. Books on Demand .

ISBN 978-3-739-209524 . E-Book: 3,49 € . ISBN 9783739282282

 

Das sind die Anekdoten über das Ausnahmepferd Raro, eines ungarischen Steppenpferdes, das nach dem Fall des Eisernen Vorhangs über Deutschland mit seiner Besitzerin nach Spanien kam. Ein wahrhaft europäischer Lebenslauf! Raro gilt als intelligent und verblüfft nicht nur durch seine Kunststückchen sondern auch, dass er auf die wichtigsten Wörter in Ungarisch, Deutsch, Englisch und Spanisch hört. Das Buch ist ein Muss für alle Pferde- und überhaupt Tierfreunde! Denn Raro lebt dort ja nicht allein, sondern zusammen mit einer Hündin und drei Katzen, die mit seinen zweibeinigen Besitzern zu seiner "Familie" gehören.


 

Raro hat nun auch seinen eigenen Internetauftritt mit den Weseiten unter anderem

  • zu seinen zwei- und vierbeinigen Wegefährten,
  • zu seinen auffälligsten Streichen
  • und aktuellen Befindlichkeiten.
  • Natürlich auch noch Leseproben zum Buch

Wolf Zissler: Einmal hin und nie zurück. In Andalusien hängen geblieben.


Wolf Zissler aus Jimena de la Frontera, gebürtiger Wiener, schreibt hier in amüsanten Rückblicken über seine Erleb- nisse als Skilehrer, der nichts anbrennen ließ, als Welten bummler zwischen Südamerika und Neuseeland, der auch schon mal in einer Gefängniszelle und bei dubiosen Gestalten über- nachtete, einer der ersten Animateure auf Kreuzfahrt-schiffen wurde und endlich Besitzer einer Pferderanch in Andalusien.



Nachdem er seine große Liebe, die Schweizerin Esther, kennenlernte, wird er dort sesshaft und erlebt wieder haarsträubende Geschichten als Auswanderer, Bauherr und vor allem Hotelier für Gäste, die reiten und die Natur genießen wollen. Kommt uns Residenten natürlich  bekannt vor! In dem Buch ist alles drin: Abenteuer, Romantik, Spaß, Erlebnisse auf vier Konti-nenten und vor allem auf Rancho los Lobos in Jimena. Das Buch ist aber mehr als eine Lebensbilanz – hier schreibt einer, der´s wirklich kann und kein Blatt vor den Mund nimmt! Ein Genuss für Leser!


164 Seiten. BoD Books on Demand, Norderstedt.
ISBN: 978-3-734-761676.
8,90 Euro. E-Book: 3,99 Euro








Susanne Aernecke. Tochter des Drachenbaums

Ich bin sonst nicht so ein Fan- tasyfan, aber dieser Roman hat mich gefesselt. Besonders gefiel mir, dass die Geschichte in zwei Zeiten spielt, in der Gegenwart und in der Zeit der Konquisstadoren, und man viel über die Geschichte der Ureinwohner von La Palma erfährt. Die Autorin versteht ihr Handwerk, was Spannung angeht, kein Wunder, sie ist




Corina König-Linek:. Magisches Spanien . Legenden, Mythen und Mysterien

Die Autorin ist vielleicht einigen schon bekannt durch ihre Bücher "Das kommt mir Spanisch vor" oder "Paella-Impressionen".  In diesem Buch hat sie Legenden über Helden, geheimnisvolle Höhlen und mysteriöse Erscheinungen gesammelt und wie einen Rei- seführer außerdem  aufgebaut mit vielen schönen Farbfotos. Sie siedelt zwar die Sagen vor allem in der Costa Blanca an, aber schreibt selbst, dass viele der Geschichten auch anderen




erfahrene Drehbuchautorin.  Die Ver bindung zu Esoterik und den Theorien der Wiedergeburt baut sie nicht penetrant ein, lässt Raum für eigene Interpretationen, aber sie fesselt mit den weiblichen Haupt-figuren einerseits der Bio-chemikerin Romy und der früheren Heilerin  Iriomé.


582 Seiten . 16,99 €
ISBN 978-3958900004


Regionen zugeordnet werden wie das christlich-muslimische Liebespaar, das sich gemein sam vom Felsen stürzt oder die Geschichte über die Mandelblüten.
Leider gehen die Anekdoten so ungetrennt ineinander über - ich hätte mir mehr gliedernde Zwischenüber-schriften ge wünscht. Doch am Schluss hat sie einen Wegweiser zur Orientierung und mit Anreiseangaben zusammengestellt. Gehört in die Residententenbiliothek.


239 Seiten. 14,20 € . ISBN: 978-8489111325




Simona Vittori.

Mein Café del Sur.

Eine deutsche Auswanderin hat den lang gehegten Traum von einem Café am Strand der Costa de la Luz verwirklicht - allerdings nur im Buch, als Fiktion! Das aber liest sich spannend und echt, von der liebevollen Renovierung und Einrichtung bis zur Sabotage von Konkurrenten.

 

 

 

 

 

 


Besonders toll: die vielen Rezepte  darin zur neuen wie auch traditionellen spanischen Küche mit vielen Geheimtipps.

 

318 Seiten . 10 Euro

als E-Book: 1,49 Euro

 

 


Rita Maria Hadler: Mittendrin. 

Mit dem Herzen dabei.

Die Autorin reist mit ihrem Mann und Schäferhund im Wohnwagen zwischen Deutschland und Spanien hin und her. Sie hat viel und lebhaft zu erzählen über Campers Freud und Leid, aber auch über ihre Reiseerlebnisse in Spanien.


 

 

164 Seiten, 13,90 Euro

ISBN: 978-3-7357-24441, auch als E-Book


Im ersten Buch "Mittendrin" erzählt sie außerdem von ihrer und ihres Mannes Arbeit in Katalonien, als sie dort Verwalter eines Bungalowparkes an der Küste wurden. Dabei aber fing sich ihr Mann die lebens- bedrohliche Leishmaniose ein.

 

 

 

 

 


Sabine Kranich: Das Quinta da Fortuna-Buch.

Der Untertitel dieses Buches sagt es schon genauer: "Kulinarisches, Tierisches und Botanisches aus unserer Wahlheimat Portugal".

Gedacht zunächst als Erinnerungsbuch für ihre Pensionsgäste und Seminarteilnehmer auf ihrer Quinta, herausgekommen aber ist eine bunte, gelungene Mischung aus Fauna- und Flora-Tipps, aus Rezepten und kurzweiligen Alltagsanekdoten.

 

 

10,90 und 8,80 Euro

ISBN978-3 - 8448-8491-3

ISBN 978-3-7322-2691-7

 


 

  Die Kapitel der Buchteile beschreiben am besten den Inhalt dieses  empfehlenswerten Buches:

  • typische portugiesische Kulturpflanzen mit Rezepten (auch aus Spanien)
  • Wandern und Genießen in Portugal
  • Aus unserer Umgebung - mit echten Gehimtipps
  • Unsere tierischen Mitbewohner und rund ums Tier
  • Feste und Gebräuche

Sachbücher, Ratgeber

Olga Balboa, Christian Moser.

Spanisch Comics Grammatik.

Grammatik ist das Fundament und Gerüst einer jeden Sprache, sie zu büffeln macht in der Regel wenig Spaß. Das praktische Ringbuchheftchen aber stellt alles in den Schatten, was man bisher an trockener Grammatik gewohnt war!

Zu den einzelnen Kapiteln gibt es auf der einen Seite zum Einstieg eine farbige Karikatur, auf der anderen das Wichtigste zum Grammatikproblem ohne Schnörkel erklärt. Zum schluss noch einmal leicht zu merkende Faustregeln.

So macht Lernen Spaß!





192 Seiten . 13,50 Euro

ISBN 978-3-8482-1607-9

64 Seiten . 7,95 Euro

Langenscheidt

ISBN 978-3-468-34967-6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Redensarten charakterisieren ein Volk sehr treffend. Aber man kann die eigenen nicht 1:1 übersetzen, das ergibt oft Lacherfolge! Lieber zu diesem Nachschalgewerk greifen, dass im spanisch-deutschen Vergleich und  auch nach Stichwörtern geordnet, gut und anschaulich erklärt.



Empfehlenswerte Bücher in spanischer Sprache

Lesen soll Spaß machen - auch in der Fremdsprache. Für die meisten Nutzer hier ist Spanisch nicht die Muttersprache, aber wir wollen Bücher in Spanisch lesen. Hier  erst einmal ein paar allgemeine Tipps:


  • Die so genannte Trivialliteraur wie Kriminalromane, Science Fiction oder Liebesromane eignen sich von Natur aus besser für ein erstes befriedigendes Lesen in der Fremdpsrache. Allein die Spannung läßt einen das Buch nicht so schnell aus der Hand legen.


  • Nicht gleich dicke "Schinken" durchwälzen, nur weil man bei Bestsellern von Carlos Ruis Zafón mitreden will. Dieser Autor zum Beispiel ist schwierig zu lesen aufgrund der komplizierten Konsruktion. Wenn schon Bestseller und dick, dann zu Ildefonso Falcone greifen wie etwa seinem herrlichen Erstlingswerk "La Catedral del Mar".


  • Kommen viele Dialoge im Buch vor, so liest es sich einfacher,  denn in der Regel wird in der gesprochenen Sprache weniger komplizierter Wortschatz und verschachtelte Grammatik verwendet.


  • Ein praktischer Rat: Immer einen Bleistift dabei haben. Man will unterwegs nicht ständig im Wörterbuch nachschlagen, oft ergibt sich der Inhalt bereits durch den Kontext, ohne ein einzelnes Wort zu kennen etwa.  Aber diese Wörter anstreichen und später all diese Wörter nachschlagen und am Rand die Übersetzung eintragen.  Einmal geschrieben ist bekanntlich wie viermal gelesen! Bei E-Books  und Apps ähnlich vorgehen, wenn es ein elektronisches Wörterbuch beinhaltet.


Beispieler spanischer Bücher

          Neu

José Luis Muñoz: Morero

Eine Kurzgeschichtensammlung des Genres der "novela negra", Kriminalgeschichten und makabre Erzählungen mit zum Teil grausamen Details und meist überrachenden Pointen.

Der Autor, weit gereister

 

 

 

 

 

 

Journalist und mit diversen Preisen ausgezeichneter Schriftsteller, schreibt in einer für uns Nicht-Muttersprachler angenehm klarer Sprache ohne die oft üblichen Arabesken und Schachtelsätze. Empfehlenswert - aber nicht unbedingt kurz vor dem Einschlafen!

 

 

 

 

 

 

 

226 Seiten . 12 Euro

ISBN978-84-943944-4-7

 

 

 

 

 


José Carlos Carmona.

Sabor a Canela.

Selten hat man erlebt, dass ein Spanier in klaren, kurzen Sätzen, fast im untypischen Protokollstil schreibt, dazu noch in großen Lettern, so dass man bald durch die 282 Seiten hindurch ist - ein Erfolgserlebnis. Dabei ist sie spannend, die auf wahrer

Begebenheit beruhende Geschichte einer weiblichen Dirigentin, die durch die Hölle

 

 

 

 

 

 

 

geht und ihre Leidenschaft fürs Dirigieren nicht aufgibt. Dazu geschehen tragische Ereignisse wie der Verlust ihrer Freundin auf einer gemeinsamen Reise in Südamerika. Der Schluss ist erschütternd und doch versöhnlich.

 

282 Seiten . 7,95 Euro

Editorial Planeta Barcelona

 


Jesús Sánchez Adalid.

La Sublime Puerta.

Romane mit historischem Hintergrund lassen uns zugleich mehr über die spanische Geschichte lernen. Das ist hier der Fall mit der Handlung, die im 16. Jahrhundert, im so genannten Goldenen Zeitalter Spaniens spielt.

Während damals der Focus vor allem auf die Neue Welt gerichtet ist, herrscht rund ums Mittelmeer






das Osmanische Reich  der Hohen Pforte in Istanbul.

Luis, ein junger Soldat, wird nach einer Schlacht in  Tunesien gefangen genommen, wird als Sklave misshandelt und gefoltert, bis man am türkischen Hofe seine Begabung als Lautenspieler entdeckt. Doch er versucht trotz aller Erfolge und Hindernisse wieder in seine alte Heimat zurückzukehren.

 

 

 

 

 

 

 Gerard und Helen Mignot, Cedric Gacía, Gabriele Hefele, Derrick James. Encanto.

Ein Fotoband mit englischen und spanischen Essays. Eine vorbildliche internationale Zusammenarbeit, die sich rein über Facebookkontakte ergab!

Der französische Maler und Digitalkünstler Gerard Mignot,

 

448 Seiten . 9,50 Euro

ISBN 978-84-96546 -776

 

 

 

 

 

 

 

in Australien lebend, sah in Facebook die Fotos, die Gabriele Hefele über die Feria einstellte. Er bat sie um Mitwirkung bei seinem Projekt eines Fotobuches zu diesem Spektakel. Dazu gesellten sich dann noch der belgische Reise-Fotograf Cedric Garcia und der in Jerez lebende amerikanische Journalist Derrick Jenkins.

 

Blurb Books . 31,17 Dollar

 

 

 

 

 

 


Carmen Sanchez Melgar: EL Ritual de la Ceniza

Ein wundervoller Gedichtband der Autorin, die als Postangestellte in Sabinillas arbeitet. Der Band soll hier stellvertretend für ihre poetischen Werke und die Vereinigung der ATENEO de Manilva sowie die vielen

Poeten des Campo de Gibraltar stehen. Nur ein Beispiel daraus:

"Yo

Todo lo que soy

cabe en una silla,

en una cama con los brazos extendidos.

El resto,

para nada me sirve.

Nunca será mio."

 

92 páginas . 12 Euro

Poema Rios Editorial

ISBN 978-84-615-9832-8